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Vorrangig wichtig ist es, darauf
zu achten, dass die besonderen Eigenschaften der NONI sowohl
beim Anbau als auch bei der Verarbeitung berücksichtigt
werden.
Aus dem vorher Erwähnten ergibt sich beispielsweise,
dass der Einsatz von giftigen Chemikalien, die verharmlosenderweise
Pflanzenschutzmittel genannt werden, nicht in
Frage kommen darf. Da die NONI auch Gifte bindet, ist die
Wahrscheinlichkeit, diese sogar in angereicherter Form in
NONI-Produkten wiederzufinden, sehr gross.
Der Verbraucher ist also gut beraten, die Anbauweise genau
zu hinterfragen. Prinzipiell sollte er nur solche aus zertifiziert
(= anerkannt und kontrolliert) ökologischem Anbau kaufen.
Auf diesen Produkten muss also dieser Vermerk und die Kontrollnummer
des Anbauverbandes angegeben sein. Fadenscheinige Angaben
wie aus kontrolliertem Anbau sind irreführend
und sollten nicht akzeptiert werden.
Wer ausschliesslich NONI-Produkte aus zertifiziert ökologischem
Anbau kauft, kann ausserdem davon ausgehen, dass diese schonend
verarbeitet wurden und sozial verträglich gehandelt werden.
Wichtig ist auch zu hinterfragen, ob die NONI aus unbelasteten
Gebieten stammt. Man achte also darauf, ob der Hersteller
Angaben über Schadstoffe, insbesondere über Analysen
auf giftige Schwermetalle machen kann.
Aus den schon genannten Gründen sollte sichergestellt
werden, dass ein längerer Kontakt der NONI-Frucht mit
Metallen und chemischen Reinigungsmitteln ausgeschlossen werden
kann.
Wegen der empfindlichen Inhaltsstoffe muss eine Lagerung unter
Luftabschluss gewährleistet sein. Längere Berührung
mit Luftsauerstoff zerstört wichtige Stoffe und mindert
dadurch den Wert.
Es ist nicht immer leicht, hinter der Argumentation der Hersteller
die wahren Motive zu erkennen.
So wird beispielsweise behauptet, dass Herkünfte aus
vulkanischen Inseln wie Hawaii mit giftigen Schwermetallen
belastet sein können, da das vulkanische Gestein solche
enthält.
Wir sind solchen Behauptungen nachgegangen und haben NONI
aus Hawaii analysieren lassen. Das Ergebnis: Es waren weder
Quecksilber noch Blei und auch keine anderen giftigen Schwermetalle
enthalten.
Irreführen ist ein alter Trick, um lästige Mitbewerber
aus dem Feld zu räumen, allerdings ein sehr unlauterer.
Einige Bemerkungen noch zu den Herstellungsverfahren von NONI-Säften:
Die grössten Hersteller in den USA produzieren auf den
Erzeugerinseln der Südsee zunächst ein Konzentrat,
das dann zu den Abfüllern aufs nordamerikanische Festland
verschifft, dort mit Wasser rückverdünnt und zur
Geschmacksverbesserung mit Konzentraten anderer Früchte
wie Heidelbeere, Himbeere u. a. versetzt wird.
Das Verfahren des Aufkonzentrierens in den Produktionsgebieten
und des Rückverdünnens in den Abfüllfabriken
der Vertriebsländer ist von den Produzenten ausschliesslich
entwickelt worden, um Kosten, z.B. für den Transport
zu sparen. Die Qualität leidet stets darunter.
Qualitätsbewusste Verbraucher dagegen bevorzugen weniger
stark verarbeitete Produkte, die nicht durch Rückverdünnung
von Konzentraten erzeugt wurden, sondern sog. Frisch- oder
Direktsäfte sind.
Ausser der in riesigem Umfang industriemässig betriebenen
Grossproduktion auf Tahiti gibt es inzwischen kleinere, regional
organisierte Firmen, die konsequent die Interessen der Anbauer-Familien
vertreten und diese angemessen entlohnen. Eine solche gibt
es auf Big Island, der grössten der Hawaii-Inseln.
Sie wird von jungen, auch sozial sehr engagierten Leuten geleitet,
die sich für den ökologischen Anbau der NONI und
die Verarbeitung nach ganzheitlichen Kriterien entschieden
haben. Sie unterrichten ihre Kleinbauern in der naturnahen,
auf Nachhaltigkeit, Bewahrung der Vielfalt und Umweltschutz
orientierten Anbauweise.
Unser NONI-Importeur in der Schweiz arbeitet mit diesen sehr
verantwortungsbewussten jungen Leuten zusammen und importiert
ihre schonend solar getrockneten NONI-Früchte in zertifiziert
ökologischer Qualität.
Die Früchte werden unter Einhaltung der strengen Normen
des deutschen Lebensmittelgesetzes in Handarbeit zum optimalen
Reifezeitpunkt geerntet und geschält.
Ein Teil der Ernte wird solargetrocknet. Dabei werden Temperaturen
oberhalb von ca. 45 °C konsequent vermieden. Anschliessend
werden die reif geernteten, in Scheiben geschnittenen und
schonened getrockneten Früchte auf dem schnellsten Weg
sorgfältig verpackt und nach Deutschland gebracht. In
Deutschland wird nach den strengen Qualitätskontrollen
und den Gesetzen für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln
in Spezialmühlen vermahlen und das Fruchtpulver in Zellulosekapseln
abgefüllt. Dadurch wird Luftzutritt zum empfindlichen
Produkt ausgeschlossen und auch unerwünschte Mikroben
können sich nicht ansiedeln.
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